Young Chefs

Hannahs kulinarische Reise

Vom Sommerpraktikum zur Kämpferin am Herd – Eine Geschichte von Leidenschaft, Willensstärke und kreativem Genuss
Foto: Patrick Jageregger
Name
Hannah Oberhollenzer
Jahrgang
2002
Herkunft
Pfalzen
Ausbildung
Köchin
Ausbildungsbetrieb
Seegasthaus Issinger Weiher, Pfalzen/Issing
Mein Lebensmotto ist
Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter.
Mein Lieblingsort
Habe ich eigentlich keinen bestimmten, aber wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es entweder mein Zuhause oder auch der Ort, an dem meine Lieblingsmenschen sind.
Meine Lieblingsmenschen
Sind vor allem meine Familie und Freunde, aber auch meine Arbeitskollegen, da ich mit allen ein sehr gutes Verhältnis habe.
Mein Lieblingsgericht
Hausgemachte Dinkelbucatini mit Garnelensauce und gerösteten Mandeln.
Für mich ist Kochen
Leidenschaft. Wenn ich es dann noch schaffe meine Ideen auf den Teller zu bringen, macht mich das sehr glücklich!
Zu diesen Beruf bin ich eigentlich über Umwege gekommen. Am Anfang habe ich ganz etwas anderes gemacht. Bereits nach einem halben Jahr bemerkte ich, dass das nichts für mich war. Danach wollte ich die Lehre zur Konditorin machen, aber habe keinen Lehrplatz bekommen – somit habe ich beschlossen, die Kochlehre zu absolvieren. Über diese Entscheidung bin ich sehr glücklich. Am Anfang war es nicht immer leicht für mich, da ich seit Geburt ein Handicap habe. Zunächst machte ich mir schon Gedanken darüber, ob ich es überhaupt schaffe, in der Küche zu arbeiten, da schwere Töpfe zu heben sind und Maschinen zu bedienen. Aber es hat sich herausgestellt, dass dies schon funktioniert, man muss es nur wollen. Inzwischen habe ich einige Handgriffe erlernt, mit denen ich den Beruf ausüben kann. Klar gibt es auch oft Situationen, wo ich mir denke, das geht jetzt nicht, aber bevor ich jemanden frage, probiere ich selbst und frage dann auch manchmal um Hilfe. Auch wenn ich für einige Dinge mehr Zeit benötige als andere, ist es kein Problem, da meine Kollegen immer wieder sagen: Egal wie lange es dauert, probiere es erstmal alleine und wenn es nicht funktioniert, helfen wir dir gerne. Prägend für mich war auch mein dreiwöchiges Praktikum in der Schweiz, wo ich viele tolle Erfahrungen sammeln konnte.
Mein Ziel für die Zukunft ist es, nochmal ins Ausland zu gehen und mir noch einige andere Betriebe anzusehen. Mir macht es vor allem Spaß, neue Ideen in ein Gericht einzubringen.
Hannah Oberhollenzer / red
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Nachdem Hannah bei uns ein Sommerpraktikum gemacht hatte, und sich dann entschied, eine Kochlehre zu beginnen, war für uns klar, ihr sofort eine Lehrstelle anzubieten.
Hannah ist stets bemüht, ihre Arbeit gut und gewissenhaft zu erledigen. Sie passt sich in allen Bereichen super an und außerdem findet sie immer einen Weg, sich ihren Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Sie war von Tag eins jederzeit ein vollwertiges Mitglied unseres Küchenteams. Es freut uns, dass sie bald ihre Prüfung ablegen kann und wir sind überzeugt, dass sie sich dabei hervorragend schlagen wird! Wir sind alle sehr stolz auf Hannah und bewundern sie für ihre Willensstärke und Ausdauer in diesem nicht immer einfachen Beruf.
Weiter so Hannah!!
David Simonetti
Küchenchef

Bezirke
SKV-Bezirk Bozen – SKV ON TOUR Nachbericht

Festlicher Gaumenschmaus im Spuntloch

SKV-Neujahrsessen 2024 begeistert mit exquisiter Kulinarik. Ein Abend voller Gaumenfreuden, geselligem Miteinander und Erinnerungen – Der SKV Bezirk Bozen feiert im Restaurant Spuntloch mit erstklassigem Menü und in unvergesslicher Atmosphäre.
(v.l.n.r.) Gregor Kröss, Bezirksvertreter Markus Tratter, Gastgeber KM Florian Kritzinger mit seinem Team Riaz Kofler, Küchenchef Markus Gabor, Linda Kofler (vorne) und Guliano Frigo – FOTO: Norbert Oberhöller
An einem winterlichen Samstagabend im Januar durfte der SKV-Bezirk Bozen einen besonderen Abend im Restaurant Spuntloch bei Florian Kritzinger in Kaltern erleben. Ein Abend, der in bester Erinnerung bleiben wird – dank großartiger Gäste, einer angenehmen Atmosphäre, einem herausragenden Chef samt Team und dank köstlicher Speisen.
Über 40 Kolleginnen und Kollegen samt Partnern folgten unserer Einladung, um gemeinsam einen geselligen Abend zu verbringen. Unter den Gästen befanden sich auch bekannte Persönlichkeiten, die ich gerne namentlich erwähnen möchte: Robert Reichegger, SKV-Gründungsmitglied (!) und ehemaliger Chefkoch vom Schloss Korb in Missian. Gustl Senoner mit Gattin Gertraud. Karl Unterhofer mit Gattin Letizia, SKV-Geschäftsführer Reiner Münnich mit Gattin Katrin.
Das Menü startete mit köstlichen Appetithäppchen, darunter auch kleine Puschterer Tirschtlan. Als Begleitung zu einer gemischten Meeresfrüchte-Vorspeise wurde uns der De Silva Sauvignon Blanc 19 von Peter Sölva gereicht. Die warme Vorspeise verwöhnte unsere Gaumen mit Kurkuma-Tortelli, gefüllt mit Gänsekeule, geschmortem Wirsing und Orangen-Balsamicojus.
Die Hauptspeise bestand aus Rib-Eye vom heimischen Weiderind, knusprigem Schweinebauch, Kartoffelcannolo und geschmorten Rotweinschalotten. Den krönenden Abschluss bildete ein Dessert-Highlight: Cheesecake mit Kastanieneis.
Nach diesem kulinarischen Genuss blieb genügend Zeit für angeregte Gespräche und einen Rückblick auf die guten alten Zeiten – denn wie wir alle wissen, „ofteramol net so leicht woren”.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Der SKV-Ausschuss unseres Bezirks bedankt sich bei allen Teilnehmern, insbesondere beim Team des Spuntloch unter der Leitung von Chef Florian, für die hervorragende Bewirtung.
Norbert Oberhöller