Young Chefs
„Let‘s Cook It“ 2026
Ran an den Herd und ab ins Ungewisse
Die 5. Auflage von „Let’s Cook It“ zeigt eine starke Leistung der europäischen Nachwuchsköchinnen und -köche. In diesem Jahr wurden gleich zwei Preise vergeben.

„Beim Let’s-Cook-It Wettbewerb sind Präzision und Ernsthaftigkeit gefragt“. – FOTO: René Federspieler
Am 9. Mai 2026 – dem Europatag – öffnete das Berufsbildungszentrum Emma Hellenstainer in Brixen zum fünften Mal seine Lehrküchen für den internationalen Kochwettbewerb „Let’s Cook It“. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Südtirol, Bayern, Tirol und Italien standen gemeinsam und gegeneinander am Herd.
Die Fachjury – Sternekoch Peter Girtler, KM Christian Pircher Verdorfer, KM Andreas Köhne und KM Philipp Stohner – kürte Team Chili con Chaos aus Südtirol (Raphael Klammer, Simon Raffl) zum Sieger der Let’s-Cook-It-Awards 2026. Platz zwei ging an Team Nima (Max Tauber, Nina Blasbichler), Platz drei an Team ObiWan – womit Simon Oberhofer und Gabriel Wanker gleich zweimal auf dem Podium standen.
Als Jurysieger dürfen sich Raphael Klammer und Simon Raffl auf ein Praktikum im Atelier Moessmer bei Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler freuen. Zudem erhalten sie den handgefertigten Let’s-Cook-It-Award aus Laaser Marmor.
Auch Landesrätin Magdalena Amhof zeigte sich beeindruckt: „Diese jungen Menschen gehen mit einer Ernsthaftigkeit an ihre Arbeit, die man sich nur wünschen kann. Südtirol kann stolz auf seinen kulinarischen Nachwuchs sein.“
Zum Gelingen trugen maßgeblich auch die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Fachschule Service bei, die die Gäste professionell am Tisch begleiteten.
pj
Vier Stunden, drei Gänge, ein Warenkorb – und eine Mystery-Box
Die Regeln sind klar: Zwölf Zweierteams, ein bekannter Warenkorb, vier Stunden Zeit und ein Drei-Gang-Menü, das ohne Vorlauf entsteht. Seit einigen Jahren ist auch die Mystery-Box ein fixer Bestandteil: Heuer enthielt sie erstmals regionale Slow-Food-Produkte wie Ahrntaler Graukäse, Fleisch vom Villnösser Brillenschaf, Honig und Buchweizen – Zutaten mit Herkunft und Charakter, die die Köchinnen und Köche in ihre Gerichte einbauen sollten. „Wir wollen sehen, ob die jungen Köchinnen und Köche die Region verstehen“, erklärte Wettbewerbskoordinator Tobias Zanotto.
Zwei Preise, doppelte Spannung
Erstmals wurde neben dem Jurypreis auch ein Publikumspreis vergeben: 48 geladene Gäste bewerteten die Menüs direkt am Tisch. Beim Publikumspreis siegte Team ObiWan aus Südtirol (Simon Oberhofer, Gabriel Wanker) vor Team Bayerwald aus Bayern (Freya Rist, Leo Mauerer) und Team Anna & Madlen aus Tirol (Madlen Hohlrieder, Anna Blassnig).Die Fachjury – Sternekoch Peter Girtler, KM Christian Pircher Verdorfer, KM Andreas Köhne und KM Philipp Stohner – kürte Team Chili con Chaos aus Südtirol (Raphael Klammer, Simon Raffl) zum Sieger der Let’s-Cook-It-Awards 2026. Platz zwei ging an Team Nima (Max Tauber, Nina Blasbichler), Platz drei an Team ObiWan – womit Simon Oberhofer und Gabriel Wanker gleich zweimal auf dem Podium standen.
Als Jurysieger dürfen sich Raphael Klammer und Simon Raffl auf ein Praktikum im Atelier Moessmer bei Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler freuen. Zudem erhalten sie den handgefertigten Let’s-Cook-It-Award aus Laaser Marmor.
Ein Zeichen für den Nachwuchs
Der Wettbewerb wird in enger Kooperation mit dem Südtiroler Köcheverband - SKV durchgeführt; Schirmherr ist Norbert Niederkofler. SKV-Präsident Patrick Jageregger unterstrich die Bedeutung solcher Formate: „Let’s Cook It“ ist mehr als ein Wettbewerb – es ist ein Signal, dass Kochen ein Handwerk mit Zukunft ist und dass der Nachwuchs bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.“Auch Landesrätin Magdalena Amhof zeigte sich beeindruckt: „Diese jungen Menschen gehen mit einer Ernsthaftigkeit an ihre Arbeit, die man sich nur wünschen kann. Südtirol kann stolz auf seinen kulinarischen Nachwuchs sein.“
Zum Gelingen trugen maßgeblich auch die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Fachschule Service bei, die die Gäste professionell am Tisch begleiteten.
pj


