Bezirke
SKV-Bezirk Schlern – SKV ON TOUR Nachbericht

Ausflug nach Kufstein und Besichtigung der Glasmanufaktur Riedel

Auf Wunsch der Mitglieder veranstaltete der Bezirk Schlern im Mai eine Tagesfahrt nach Kufstein mit Stadtbesichtigung und Besuch der Riedel Glasmanufaktur.
v.l.n.r.: Walter Agreiter, Georg Mittelberger, Regina Agreiter, Michael Gasser, Jakob Marmsoler und dessen Frau Mathilde, Stephan Mahlknecht, Hubert Kompatscher, Wilfried Trocker, Alberto Voltolini, Marianne und Julius Planer – FOTO: Südtiroler Köcheverband - SKV
Der Ausflug des SKV-Bezirks Schlern führte in diesem Frühling nach Kufstein. Auf dem Weg dorthin hatte Kollege Jakob Marmsoler für die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Traditionsgasthaus Lamm in Matrei ein Frühstück reserviert – ein echtes Erlebnis. Wir durften an einer liebevoll gedeckten Tafel Platz nehmen, und jeder Frühstückswunsch wurde uns erfüllt. Anschließend ging es weiter nach Kufstein.
Der erste Programmpunkt war die Besichtigung der mittelalterlichen Festung Kufstein, dem Wahrzeichen der Stadt. Heute dient sie als Museum und Veranstaltungsstätte. Besonders sehenswert – und hörenswert – ist die in die Festung integrierte Heldenorgel, 1931 als Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erbaut.
Danach führte uns die Fahrt zur Glasmanufaktur Riedel. Das 300 Jahre alte Familienunternehmen, gegründet 1756, genießt weltweit Anerkennung für die Entwicklung und Fertigung hochwertiger Gläser und Dekanter. Riedel gilt als Pionier in der Herstellung rebsortenspezifischer Weingläser. In Kufstein entstehen täglich rund 1.000 Gläser – mundgeblasen und in Handarbeit –, während in den größeren Werken in Deutschland bis zu 5.000 maschinell produziert werden.
All dies und noch vieles mehr erfuhren wir bei einer äußerst informativen Führung mit Frau Dufort. Von einem Balkon aus konnten wir den Glasbläsern bei der Arbeit zusehen. Beeindruckend war, mit welcher Präzision die Künstlerinnen und Künstler bei Temperaturen bis zu 1.400°C Gläser und kunstvolle Gefäße formten.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine gemütliche Kaffeepause, bevor wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antraten.
Kufstein war auf jeden Fall eine Reise wert. Ein herzliches Dankeschön an Jakob Marmsoler für die hervorragende Organisation.
Stephan Mahlknecht
SKV-Bezirksausschussmitglied Schlern

Bezirke
SKV-Bezirk Schlern – SKV ON TOUR Nachbericht

Spurensuche in Sizilien

Kulinarische Entdeckungen, kulturelle Höhepunkte und besondere Einblicke zwischen Catania, Ätna und dem Adler Resort Sicilia.
v.l.n.r. Hubert Gostner, Andreas Mair, Stephan Mahlknecht, Christoph Baumgartner, Wilfried Trocker, Hubert Kompatscher, Florian Harder, Max Vötter, Karl Mair, Alberto Voltolini, Hannes Malfertheiner, Hoteldirektor Sami Aglietti, Julius Planer, Jonas Grieser, Franz Rier und Walter Comploy – FOTO: Südtiroler Köcheverband - SKV
Die traditionelle Studienreise des Bezirkes Schlern führte im April nach Catania. Unser bewährter Reiseleiter, Kollege Alberto Voltolini, hatte erneut ein attraktives Programm vorbereitet. Von Verona aus erreichten die fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zweitgrößte Stadt Siziliens, die zugleich die Geburtsstadt des Komponisten Vincenzo Bellini ist.
Bereits am ersten Abend genossen wir in einem typischen Restaurant die Vorzüge der sizilianischen Küche. Täglich durften wir in verschiedenen Trattorias und Restaurants ausgezeichnete Gerichte verkosten – von Arancini di riso, Caponata, Pasta alla Norma und Busiate alla Trapanese über gegrilltes Pferdefleisch bis hin zu frischen Meeresfrüchten. Natürlich durften auch die berühmten Süßspeisen Cannoli und Cassata Siciliana nicht fehlen.
Am nächsten Tag führte uns ein Rundgang durch die Altstadt Catanias vorbei an Palästen, engen Gassen und einer Parkanlage, die Bellini gewidmet ist. Besonders beeindruckend war der Besuch des Gemüse- und Fischmarktes, wo wir frisch gefangene Garnelen sogar roh verkosten durften. Am Nachmittag folgte eine Weinverkostung in der traditionsreichen Kellerei Benanti Winery, deren Weine am Fuße des Ätna gedeihen.
Der Mittwoch brachte ein erstes großes Highlight: die Besteigung des Ätna. Von Catania gelangten wir mit dem Taxi auf 2.000 m zur Talstation der Umlaufbahn, die normalerweise auf 2.500 m führt. Nachdem die Teilnehmer:innen mit fehlender Ausrüstung versorgt und vom Bergführer über mögliche Gefahren aufgeklärt worden waren, ging es – da die Bahn außer Betrieb war – mit geländetauglichen Kleinbussen weiter bergauf. Von dort wanderten wir bei empfindlicher Kälte und teils tiefem Schnee bis auf 3.000 m Höhe.
Auch der nächste Tag bleibt unvergesslich: Dank der guten Kontakte unseres Kollegen Franz Rier zur Familie Sanoner wurden wir zum Mittagessen ins Adler Resort Sicilia eingeladen. Die rund 200 km lange Fahrt führte uns westwärts zum Fünfsterneresort, das sich im Naturreservat Torre Salsa harmonisch in die Landschaft einfügt – unweit eines unberührten, kilometerlangen Strandes.Hoteldirektor Sami Aglietti begrüßte uns herzlich und führte uns durch die beeindruckende Anlage. Anschließend lernten wir Küchenchef Giuseppe kennen, der eine achtzehnköpfige Brigade leitet. Er zeigte uns Küche, Kühlzellen und Lagerräume – eindrucksvoll, welcher Aufwand nötig ist, um den hohen Ansprüchen eines solchen Resorts gerecht zu werden. Danach genossen wir ein köstliches Fischmenü im Garten der „Locanda“. Am Nachmittag durften wir die Anlage und das Schwimmbad nutzen und etwas entspannen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto traten wir die Rückfahrt nach Catania an. Ein herzlicher Dank gilt Klaus und Franziska Sanoner für diese großartige Möglichkeit sowie Kollege Franz Rier für die Organisation.
Am Freitag besuchten wir das malerische Städtchen Taormina, besichtigten die antike Arena und spazierten durch die charmanten Gassen. Mittags genossen wir Fischspezialitäten am Strand. Den Abend ließen wir im lebhaften Nachtleben Catanias ausklingen.
Nach einem freien Vormittag traten wir am Samstag die Heimreise nach Südtirol an.
Ein herzlicher Dank an alle, die diese unvergessliche Reise möglich gemacht haben – besonders an unseren geschätzten Kollegen und Reiseleiter Alberto.
Stephan Mahlknecht
SKV-Bezirksausschussmitglied Schlern