Aktuell
SKV & HGV

Ein Neuanfang setzt auf gemeinsame Tradition

Der HGV hat eine neue Führung. Das erste Treffen mit den Partnern des SKV viel positiv aus: Fokus auf gemeinsame Projekte, Aus- und Weiterbildung sowie die Stärkung des Berufsstandes
v.l.n.r. HGV-Abteilungsleiterin People & Culture Alexandra Silvestri, SKV-Geschäftsführer Reiner Münnich, SKV-Präsident KM Patrick Jageregger, HGV-Präsident Klaus Berger und HGV-Vizepräsidentin Judith Rainer – FOTO: Südtiroler Köcheverband - SKV
Im Rahmen eines offiziellen Antrittsbesuchs trafen sich die Führungsspitzen des Südtiroler Köcheverbandes - SKV und des Hoteliers- und Gastwirteverbandes - HGV, um aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten für die Südtiroler Gastronomie zu diskutieren. Das Treffen stand ganz im Zeichen eines offenen Austauschs und der gemeinsamen Zielsetzung, die Branche nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.
An dem Gespräch, bei dem aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten für die Südtiroler Gastronomie diskutiert wurden, nahmen SKV-Präsident Patrick Jageregger, HGV-Präsident Klaus Berger, HGV-Vizepräsidentin Judith Rainer, SKV-Geschäftsführer Reiner Münnich sowie Alexandra Silvestri, Leiterin der Abteilung People & Culture des HGV, teil.
Im Mittelpunkt des Treffens standen verschiedene Themenbereiche, die für die Zukunft der Gastronomie von zentraler Bedeutung sind. Dabei wurden Möglichkeiten für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen ausgelotet. Besonderes Augenmerk galt gemeinsamen Projekten, der Förderung des gastronomischen Nachwuchses sowie der Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsangeboten für Fachkräfte in Küche und Gastronomie.
Darüber hinaus wurde über die Organisation gemeinsamer Wettbewerbe und Veranstaltungen gesprochen, die dazu beitragen sollen, die Attraktivität der gastronomischen Berufe weiter zu steigern und Talente sichtbar zu machen. Beide Verbände sehen darin eine wichtige Chance, junge Menschen für eine Karriere in der Gastronomie zu begeistern und gleichzeitig die hohe Qualität der Südtiroler Gastronomie zu unterstreichen.
Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Fachkräftesicherung. Die Teilnehmer:innen waren sich einig, dass nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure langfristig erfolgreiche Lösungen entwickelt werden können. Aus diesem Grund soll der Austausch zwischen HGV und SKV künftig weiter intensiviert werden.
Die Gesprächspartner:innen vereinbarten, sich künftig regelmäßig zu treffen, um aktuelle Entwicklungen zu besprechen, gemeinsame Initiativen voranzutreiben und Synergien bestmöglich zu nutzen. Ziel ist es, die Interessen der Gastronomiebetriebe und der Fachkräfte noch stärker zu bündeln und die Südtiroler Gastronomie gemeinsam zukunftsfit zu machen.
„Die Herausforderungen unserer Branche können wir am besten gemeinsam angehen. Der regelmäßige Dialog und die enge Zusammenarbeit zwischen HGV und SKV schaffen dafür eine wichtige Grundlage“, betont SKV-Präsident Patrick Jageregger.
Mit dem Antrittsbesuch wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Partnerschaft zwischen HGV und SKV weiter auszubauen und die Südtiroler Gastronomie gemeinsam erfolgreich in die Zukunft zu führen.
red

Aktuell

Auf dem Weg zu einem kulinarischen Leitbild

Bei einem Arbeitstreffen zur Zukunft der Südtiroler Küche diskutieren Vertreter:innen aus Gastronomie, Landwirtschaft, Wirtschaft und verschiedenen Verbänden Herausforderungen, Chancen und die kulinarische Identität der Zukunft.
Sternekoch Norbert Niederkofler begrüßt die Teilnehmenden des Arbeitstreffens. – FOTO: Christof Plankensteiner
Auf Einladung der IDM Südtirol und unter der Leitung von Sternekoch Norbert Niederkofler trafen sich kürzlich im Atelier Moessmer in Bruneck Vertreterinnen und Vertreter aus Gastronomie, Landwirtschaft, Tourismus, Wirtschaft und verschiedenen Verbänden zu einem ersten Arbeitstreffen zur Zukunft der Südtiroler Küche.Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Entwicklung der Südtiroler Kulinarik seit dem Start der Initiative „Cook the Mountain“ im Jahr 2008. Gemeinsam wurde reflektiert, welche Veränderungen die Branche in den vergangenen Jahren geprägt haben, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben und welche Entwicklungen für die Zukunft von Bedeutung sein werden.
Die Teilnehmer:innen diskutierten darüber, wo die Südtiroler Küche heute steht und welche gemeinsamen Ziele für die kommenden Jahre verfolgt werden sollen. Dabei wurden erste Handlungsfelder definiert und mögliche Maßnahmen erörtert, um die regionale Kulinarik nachhaltig weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ausarbeitung eines „Manifests der Südtiroler Küche“. Dieses soll die Werte, Ziele und die zukünftige Ausrichtung der Südtiroler Kulinarik festhalten und gleichzeitig die Bedeutung der italienischen Küche als immaterielles UNESCO-Kulturerbe berücksichtigen.
Das Treffen war als offener Dialog angelegt und bot Raum für unterschiedliche Perspektiven und konstruktive Diskussionen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für weitere Arbeitstreffen, die bereits geplant sind. Ziel ist es, gemeinsam ein starkes Manifest zu erarbeiten, das als Orientierung für die zukünftige Entwicklung der Südtiroler Küche dienen soll.
pj