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Feuer, Rauch & Alpenkultur

Männer im Glutrausch

Wie drei Freunde, die am Schlossberg in Bruneck ein Feuer entfachten, eine der spannendsten Grillbewegungen des Alpenraums formten. Ein Blick hinter die Kulissen einer Leidenschaft, die längst über Würstel und Kotelett hinausgeht.
v.l.n.r. Michele Capano, Haymo Gutweniger und Myrko Leitner – FOTO: Gerd Eder
Wenn in Südtirol irgendwo Feuer knistert, Rauch aufsteigt und Menschen fasziniert um einen Grill stehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die „Männer im Glutrausch“ - MiG nicht weit sind. Was 1998 als Grillabenteuer am Schlossberg bei Bruneck begann, hat sich über die Jahre zu einer kulinarischen Marke entwickelt, die weit über das Pustertal hinausstrahlt.
Mit ihrer Mischung aus alpiner Identität, internationaler BBQ-Technik und kompromissloser Produktliebe haben Michele Capano, Myrko Leitner und Haymo Gutweniger eine Bewegung geschaffen, die zeigt: Grillen ist längst Hochküche – und ein eigenes, ernstzunehmendes Handwerk.
Ob Workshops, Wettbewerbe oder ihre legendären Events: MiG steht für eine neue, kreative Form des Grillens, die neugierig macht, inspiriert und Köchinnen wie Köche immer wieder herausfordert. Und doch bleibt bei allem Erfolg eines bestehen – die Leidenschaft, die beim ersten gemeinsamen Feuer entfacht wurde.
Zeit also, den Funken weiterzugeben.
Wir haben mit den „Männern im Glutrausch“ über ihre Anfänge, ihre Philosophie, ihre Lieblingsprodukte und die Zukunft der Grillkultur in Südtirol gesprochen – und Antworten erhalten, die zeigen, wie viel Feuer tatsächlich in dieser Truppe steckt.
SKV: Das Kollektiv Männer im Glutrausch (MiG) entstand 1998 am Schlossberg. Wann wurde euch klar, dass daraus etwas Größeres werden könnte?
Myrko Leitner: Eine Titelseite des Stern hat uns damals zur Namensgebung inspiriert: „Männer im Glut-Rausch“. Michele und ich haben schon immer gemeinsam gegrillt und ständig Neues ausprobiert. Dass daraus ein funktionierendes Geschäftsmodell mit Grillevents, Workshops und vielem mehr entsteht, hätte keiner von uns vorausgesehen.
Wie hat sich die Grillkunst in Südtirol seit euren Anfängen verändert?
Myrko: Früher wurde in Südtirol klassisch „flachgegrillt“ – Pfunderer Steinplatte, Grillrost, Bratwurst, Schopf. Heute ist die Gerätevielfalt enorm und Begriffe wie direktes oder indirektes Grillen sind längst bekannt.
Was macht alpine Grillkultur für euch aus?
Haymo Gutweniger: Die Rezepte unserer Omas, unserer Heimat auf dem Grill umzusetzen, macht einfach Spaß. Wir haben so viele regionale Zutaten, die unsere Gäste immer wieder staunen lassen.
Gibt es ein Grillprinzip, das ihr nie brecht?
Michele Capano: Ganz einfach: Stich nicht ins Steak!
Eine gute Grillerei bedeutet Vielfalt: gutes Fleisch, Gemüse und viele gute Freunde – FOTO: Gerd Eder
Ihr sagt selbst: „Grillen ist mehr als Würstel und Kotelett“ – woran erkennt man gutes Grillen?
Myrko: Eine gute Bratwurst ist bereits Kunst. Das Produkt selbst muss perfekt sein, sonst wird es nichts. Eine gute Grillerei bedeutet Vielfalt: gutes Fleisch oder Fisch, Gemüse, Saucen, Getränke – und viele gute Freunde.
Mit welchen drei Produkten arbeitet ihr am liebsten – und warum?
Haymo: Am liebsten mit Produkten, von denen man sagt: „Das kann man nicht grillen.“ Da müssen wir tüfteln. Fleisch natürlich – aber gern die sogenannten „Nicht-Edelteile“. Käse ist ein Muss, solo oder kombiniert. Und frisches Gemüse und Obst, das die Jahreszeit bietet.
Welches Produkt unterschätzen die meisten Griller völlig?
Haymo: Fisch und Meeresfrüchte. Ich denke grundsätzlich unterschätzen wir diese wunderbaren Lebensmittel – uns fehlt da die Experimentierfreude. Da lässt sich sehr viel mehr daraus machen und viel mehr kombinieren. Es scheint oft, dass hier nur die klassischen Zubereitungen zum Tragen kommen. Viele sind da zu vorsichtig. Dabei könnten unglaubliche Kombinationen entstehen, etwa mit Käse oder lokalen, erdigen Zutaten. Da öffnet sich eine völlig neue Geschmackswelt.
Ihr arbeitet mit unterschiedlichen Grillgeräten und Grillmethoden – Feuerplatte, Smoker, Keramikgrill, Holzkohle. Welche Technik fasziniert euch aktuell am meisten – und weshalb?
Myrko: Hier gibt es keine eindeutige Antwort. Alle Geräte und Methoden haben ihre Berechtigung.
Michele: Wir brauchen immer mehrere Geräte, damit wir unsere Gerichte perfekt zubereiten können. Feuerplatte zum Schnellen anbraten, aber dann zum Nachziehen ist eine indirekte Zone in einem Kugel- oder Gasgrill perfekt.
Haymo: Eigentlich je „klassischer“ und je weniger Technik, desto besser. „Back to the roots“ – Feuer, ein Spiel mit der Hitze, keine Sonden, keine technischen Helferlein. Je einfacher, desto besser.
Welcher Fehler passiert am Hobbygrill am häufigsten?
Myrko: Zu viel Hitze und zu viel Öl
Haymo: Es wird zu wenig auf die Zutaten geschaut. Wenn es Fleisch ist, dann sollte mit dem Metzger zuerst gesprochen und nicht mit Brot, Saucen und Beilagen begonnen werden.
Michele: Stress und Hektik – deshalb gibt es auch unsere Grillseminare.
Wo holt ihr euch neue Ideen her – Reisen, Produkte oder Experimente am Grill?
Haymo: Ich bin viel unterwegs und da fällt mir was ein. Anruf bei Myrko oder Michl und es wird ein Rezept daraus.
Michele: So manche Ideen entstehen beim Grillen selbst. Was machen wir mit den Resten? Zack und schon ist wieder eine Idee geboren…
Welches Gericht hat euch selbst überrascht, weil es am Grill besser funktioniert hat als gedacht?
Myrko: Snickers im Speckmantel.
Haymo: Soufflés gelingen wunderbar.
Michele: Buchteln im Dutch Oven.
Gibt es etwas, das ihr unbedingt noch entwickeln oder perfektionieren wollt?
Myrko: Die Entwicklung und Umsetzung von klassischen lokalen Gerichten auf dem Grill, gepaart mit genialen Events (so wie das Käsefestival). Es ist aber wie so oft: 100 Ideen, mal sehen, was sich umsetzen lässt.
Drei Charaktere, eine Leidenschaft: Wie würdet ihr eure Rollen innerhalb des MiG-Teams beschreiben?
Haymo: Produkte und Ideen aus aller Welt.
Michele: Der Techniker – was wo wie auf welchem Gerät.
Myrko: Der Organisator.
Wer von euch hat die gewagtesten Ideen – und wer bremst am ehesten?
Haymo: Kommt drauf an.
Myrko: Rezeptetechnisch ist Haymo „The Brain“.
Michele: Ich bin eher der „Planer" der die anderen zwei zum Mitdenken anregt. Aber auch der „Gerätewart“ der achtet, dass wir nur jene Geräte mitnehmen, die wir wirklich brauchen.
Ihr gebt Workshops und Seminare: Was ist das Schönste, das ihr Teilnehmenden weitergeben könnt?
Michele: Ich freue mich, wenn Leute unsere Rezepte zu Hause nachmachen können. Sie sind einfach und die Zutaten leicht erhältlich.
Haymo: Mir gefällt vor allem das Zusammensein, gute Produkte, Regionalität – und raus aus dem Schema „5 Grillabende, immer das Gleiche“. Mehr Fantasie, mehr Improvisation und viel Wert auf die Gespräche am Grill.
Welche Fähigkeiten sollten junge Köchinnen und Köche heute unbedingt am Grill lernen?
Myrko: Wenn ihr grillt, dann bleibt authentisch. Rinderbrust fürs Brisket oder eine Schweinsschulter für Pulled Pork Sandwich, Baby-Back-Ribs ist nicht gleich Spareribs.
Haymo: Grillen ist Arbeiten ohne Netz und ohne doppelten Boden. Feuer, Hitze und Ursprünglichkeit stehen im Mittelpunkt.
Michele: Wir müssen lernen zu den „basics“ zurückzukehren. Einfach denken, einfach zubereiten und die Stimmung des Grillens, das Flair, die Ruhe und das Kochen mit lebendigem Feuer pflegen.
Ihr veranstaltet den extremen BBQ-Wettbewerb W.E.S.T. (Winter Extreme South Tyrol). Was macht den Reiz aus, bei bis zu minus 25 Grad zu grillen?
Haymo: Das müsst ihr die Teams fragen! Spaß beiseite – Es gibt über 400 Grillmeisterschaften weltweit, aber keine ist so extrem wie unsere. Das ist nicht nur den kalten Temperaturen geschuldet, sondern auch den Umständen. Wir grillen auf einem schneebedeckten Platz, wo die Teams mit Schlitten und Rodeln das ganze Equipment auf ihren Bereich bringen müssen. Das braucht Überwindungskraft.
Michele: Man bedenke, die Idee für W.E.S.T. ist bei +30 Grad in Perugia 2014 entstanden.
Welche internationale Erfahrung hat euch am meisten geprägt?
Michele: Die Teilnahme am „The Jack BBQ“ in der Jack-Daniel’s Destillerie in Tennessee war gigantisch. All diese BBQ-Stars, die wir aus den TV-Sendungen kennen, live zu treffen ist der Hammer.
Welche kulinarische Spur möchtet ihr in Südtirol hinterlassen?
Myrko: Wenn die Südtiroler am Grill sich was trauen und sagen: von den MiG gelernt.
Haymo: Eigentlich geht es uns nicht um die kulinarische Spur, für diese haben wir viele Top Köche in Südtirol. Uns geht es darum, die Menschen wieder zu entschleunigen, zusammenzubringen. Wir sind alle im täglichen Leben getrieben, sind alle online, alles ist digital. Wir möchten etwas anderes in den Mittelpunkt stellen: gemeinsam reden, essen und eine gute Zeit verbringen. Wir wollen uns auf das Wesentliche konzentrieren.
Und zum Abschluss: Welches Gericht beschreibt „Männer im Glutrausch“ am besten?
Alle: Lammravioli (inspiriert von einem Slow-Food-Dinner) einfach umgedreht, d.h. das Lammfleisch bildet den Teig gefüllt mit Ricotta. Auch die Graukäsetarte darf nicht fehlen. Diese ist entstanden als wir gekochte, gestampfte Kartoffeln und Graukäse zusammen gesehen haben. Zwei Zutaten, total simpel, aber mit einem genialen Geschmackserlebnis.
red / pj

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Leidenschaft & Qualität

Der stille Gestalter der Südtiroler Küche

Seit fast 60 Jahren versorgt Helmuth Wörndle Südtirols Spitzengastronomie mit dem Besten, was die Welt zu bieten hat – ohne großes Aufheben, aber mit einer Konsequenz und Passion, die der Südtiroler Kulinarik einen bleibenden Stempel aufgedrückt haben.
Helmuth Wörndle – FOTO: Andrea Bianchi
Es gibt Menschen, deren Wirken man überall spürt, ohne dass man ihren Namen kennt. Helmuth Wörndle ist einer von ihnen. Wer in einem Südtiroler Restaurant einen perfekt gereiften Käse genießt, eine tadellose Wagyu-Scheibe oder einen Lachs, der binnen 48 Stunden aus Neuseeland eingeflogen wurde – der hat wahrscheinlich Wörndle Interservice auf dem Teller, ohne es zu wissen. Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von fast 60 Jahren stiller, konsequenter Arbeit eines Mannes, der lieber Produkte reden lässt als sich selbst.
Helmuth Wörndle feiert in diesem Jahr den 60. Geburtstag seiner Firma. Wörndle Interservice ist heute Südtirols größter Gastronomie-Großhandel – mit rund 300 Mitarbeiter:innen, über 900 Lieferanten weltweit, 900 gelisteten Südtiroler Produkten und mehr als 9.500 belieferten Betrieben von Bozen bis Sizilien. Und dennoch: Google liefert kaum Treffer zu seinem Namen. Kein großer Auftritt, kein Podium, keine Selbstvermarktung. Helmuth Wörndle wirkt im Hintergrund.
Vom Gemischtwarenladen zur Spitzengastronomie
Die Geschichte beginnt, wie viele gute Geschichten, mit einer Ablehnung. Die Familie Wörndle betrieb in Kaltern einen Gemischtwarenladen – Dünger, Mehl, das Übliche jener Zeit. Der junge Helmuth Wörndle hatte für die landwirtschaftlichen Produkte herzlich wenig übrig. Was ihn interessierte, waren Lebensmittel. Und was ihn antrieb, war ein Südtirol im Aufbruch: Der Tourismus begann zu boomen, die ersten Hotels entstanden, die Küchen brauchten Ware.
Mit einer selbst zusammengestellten Produktliste zog er 1966 los und klopfte bei den Hotels an. Die Reaktion? Skepsis. „Die Jugend war am Anfang ein Handicap – alle waren skeptisch“, erinnert er sich. Sein erster Kunde war das Lido am Kalterersee. Die erste Bestellung: drei Kartons Macedonia-Fruchtsalat. Ein unspektakulärer Beginn für ein Unternehmen, das die Südtiroler Gastronomie prägen sollte.
Die Anfangsjahre im Überetsch waren mühsam. Keine ausgefeilte Logistik, Lieferscheine noch von Hand geschrieben, eine Produktpalette, die erst wachsen musste. Aber Wörndle blieb dran. Die landwirtschaftliche Abteilung des Familienbetriebs wurde komplett aufgegeben, der Fokus ganz auf den Lebensmittelgroßhandel gesetzt.
Die eigentliche Wachstumsphase begann mit der Expansion ins Pustertal und der Übernahme der Firma Mahl in Bruneck – ein strategischer Schritt, der das Unternehmen in eine neue Größenordnung katapultierte. Das Lager in Percha wurde neu aufgebaut. Der Name Wörndle etablierte sich, langsam aber sicher, als Synonym für Qualität.
Den entscheidenden Schritt in die internationale Produktwelt brachte 1987 ein Besuch bei Rungis Express in Köln, „damals Träger einer der besten Produktpaletten Europas“, wie Wörndle im Interview erklärt. Aus dem Besuch entstand eine erste Zusammenarbeit und später die Wörndle-Tochterfirma „Gran Chef“, über die der Vertrieb nach Norditalien aufgebaut wurde. „Der erste Schritt in die internationale Produktpalette war gemacht“, sagt Wörndle heute.
Passion statt Profitdenken
Wo andere Großbetriebe Resultate optimieren, treibt Helmuth Wörndle etwas anderes an: die Freude an besonderen Produkten und die Genugtuung zu wissen, dass in einer Südtiroler Küche etwas Außergewöhnliches entsteht – auch dank seiner Ware.
„Ich habe die Freude und Genugtuung, besondere Produkte anzubieten, damit in den Küchen besondere Kreationen entstehen“, sagt er. Diese Philosophie zieht sich durch alle Unternehmensbereiche. Alle Produkte, die neu ins Sortiment aufgenommen werden, werden von mehreren gezielt beauftragten Personen verkostet. Selbst ein positiv bewertetes Produkt ist noch kein Garant für die Aufnahme – es wird diskutiert, abgewogen, entschieden. Gerade bei Frischeprodukten wie Fleisch und Wurstwaren werden Artikel konsequent ausgelistet, sobald die Qualität nicht mehr stimmt.
Dieselbe Sorgfalt gilt für den Aufbau des Teams. Viele Mitarbeiter:innen sind seit über 20 Jahren im Unternehmen – ein Umstand, der Wörndle sichtlich stolz macht. Erfolg komme nicht nur durch gute Produkte, sondern auch durch gutes, langjähriges Personal. Den Vertreter im Außendienst sieht er längst nicht mehr als Verkäufer, sondern als Produktberater: „einer, der in den Küchen präsent ist, zuhört, erklärt – und mit der Köchin oder dem Koch auf Augenhöhe diskutiert“.
Regional und International – kein Widerspruch
900 Produkte aus Südtirol führt Wörndle Interservice im Sortiment und fördert diese aktiv. Gleichzeitig ist ein Lachs aus Neuseeland dank moderner Logistik innerhalb von 48 Stunden in Bozen. Für Wörndle ist das kein Widerspruch, sondern die natürliche Konsequenz eines Berufsbilds, das sich verändert hat: „Der Koch von heute will über jedes Produkt informiert sein – egal ob es aus dem Vinschgau stammt oder aus dem Pazifik“.
Um die Logistik für kurzfristige, internationale Lieferungen zu stemmen, hat Wörndle Interservice 2021 ein neues Logistikzentrum bei Brescia eröffnet. 31.250 Quadratmeter Gesamtfläche, vollklimatisiert, mit Photovoltaikanlage. Auch hier: keine Ankündigungen, keine großen Pressekonferenzen. „Das haben wir einfach gemacht“, sagt Wörndle.
Was die Zukunft betrifft, sieht Wörndle einen klaren Trend: gesunde, naturnahe Produkte. „Bei den Gästen ist der gesundheitliche Faktor immer stärker spürbar“, sagt er. Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist das Unternehmen bereits aktiv. Polystyrol-Verpackungen werden dort abgelöst, wo es geht, nachhaltig produzierte Rohwaren bevorzugt. Nachhaltigkeit beginne – so Wörndle – auch bei den Mitarbeiter:innen: „in der Art, wie man miteinander umgeht“.
Für den Betrieb bedeutet das auch, dass „Expansion um jeden Preis“ wie Wörndle es nennt, ein No-Go bleibt. Viel eher setzt Wörndle auf Konsolidierung, um den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, Beratungskompetenzen auszubauen und den Austausch zwischen Lieferservice und Küche weiter zu stärken. Genuss, Freude und Gesundheit sollen auch in Zukunft als Leitfaden dienen.
Partner des SKV – seit mehr als 25 Jahren
Seit über einem Vierteljahrhundert ist Wörndle Interservice treuer Partner des Südtiroler Köcheverbandes - SKV. Landesmeisterschaften, die Auszeichnung der besten Lehrlinge, die Prämierung des Ausbildners und des Ausbildungsbetriebes des Jahres, die Teilnahmen an den Berufsweltmeisterschaften – stets ist Wörndle Interservice als Premium-Partner dabei. Still, verlässlich, konsequent.
Ein Wegweiser der Südtiroler Genusswelt
Ob er nicht auch selbst mal Koch hätte werden wollen? Bei dieser Frage muss Wörndle kurz schmunzeln. Der Wunsch sei nie wirklich da gewesen. „Aber Produkte verkosten, verstehen, fachsimpeln – das schon. Ich bin ein Feinschmecker. Und es macht Spaß, einer zu sein.“ Was ihn an jungen Köchinnen und Köchen fasziniert, ist ihre Begeisterung: „Kaum in einem anderen Beruf machen junge Menschen ihre Sache mit so einer Überzeugung“, sagt er und fügt auch gleich einen Ratschlag für Berufseinsteiger:innen hinzu: „Die Freude und Passion, etwas zu kreieren, müssen vorrangig sein“.
Was einmal über ihn gesagt werden soll? Helmuth Wörndle antwortet ohne lange zu zögern: „Dass ich durch Freude, Passion und Leidenschaft die Esskultur in Südtirol bereichern und ein kleines Stück ihres Weges mitgestalten durfte.“
pj