Young Chefs

Karriere, die schmeckt

Deine Zukunft beginnt jetzt! Lust auf eine Ausbildung, die dich weiterbringt? Der Südtiroler Köcheverband - SKV setzt sich für Top-Fachkräfte und erstklassige Aus- und Fortbildungen ein!
Katharina U. (18)
Den Beruf Köchin habe ich gewählt, weil es mir Spaß und Freude macht mit frischen Produkten kleine Kunstwerke zu zaubern. Das schönste Gefühl ist, wenn man die Zufriedenheit der Gäste auf ihren Gesichtern sieht. Diesen Beruf würde ich jedem weiterempfehlen, der Spaß beim Arbeiten mit Lebensmitteln und Lust auf ein neues Abenteuer hat.
Sophie W. (24)
Ich werde Köchin, da mein größtes Hobby seitdem ich ein Kind bin, Kochen und Backen ist. Außerdem liebe ich Essen und mag es,neue Dinge zu probieren und andere Kulturen kennenzulernen. Am besten am Kochen finde ich, andere Menschen glücklich zu machen.
Amanda T. (21)
Ich bin Köchin geworden, da ich als Kind viel mit meinem Vater gekocht habe und sich somit langsam meine Leidenschaft fürs Kochen gesteigert hat. Ich liebe es selbstständig zu arbeiten und immer Neues zu lernen. Es ist zwar ein stressiger und anspruchsvoller Beruf, aber zugleich auch wunderschön und vielseitig. Man lernt nie aus und entdeckt immer wieder neue Themen. Ich würde es allen empfehlen, die Lust auf ein Abenteuer und neuen Erfahrungen haben.
Monica S. (16)
Ich werde Köchin, da ich schon von klein auf gerne gekocht habe und meine Oma und Tante mit immer schon überzeugt haben, dass es ein cooler Beruf ist. Den Beruf empfehle ich all jenen, denen die kreative Zubereitung von Lebensmitteln gefällt und die vieles fürs Leben lernen möchten.

Küchenhumor

Eine einfache Terrine für die High Society, was soll da schon schiefgehen?

Für Egon Heiss 2002 in London: alles. Statt ruhiger Küchenroutine wartete frühmorgens plötzlich ein Einsatz, der eher nach Actionfilm klang als nach Fine Dining. Egons Geschichte zeigt: In der Welt der Gastronomie sind es oft die kleinen Missgeschicke, die die größten Geschichten und köstlichsten Erinnerungen schaffen.
FOTO: © Hannes Niederkofler
Es war im Frühling 2002. Ich arbeitete damals im Private Dining Club bei Chef Mosimann. Der Private Dining Club war sowohl Treffpunkt für die Londoner High Society als auch für die Royal Family und deren Gäste. Wir planten damals einen sehr wichtigen Lunch für eine Königsfamilie aus Afrika.
Ich erinnere mich noch gut: Herr Mosimann wollte, dass ich eine Terrine aus Pilzen, Trüffeln und Taube herstelle. Er meinte, ich sollte es machen, da ihm meine Terrinen immer am besten gefallen und geschmeckt hatten. Da wir am Tag vor dieser Feier enorm viel Arbeit hatten, fehlte mir schlicht die Motivation, um 23.30 Uhr noch mit der Terrine zu beginnen. Weil ich die Abläufe gut kannte, glaubte ich alles am nächsten Morgen schaffen zu können: Ich plante um 6.00 Uhr früh in die Küche zu kommen und noch vor der Ankunft des restlichen Teams alles vorzubereiten.
Am nächsten Morgen brach ich also sehr früh auf. Doch als ich am Belgrave Square ankam, stellte ich mit Schrecken fest, dass das gesamte Viertel komplett von der Polizei abgeriegelt war. Ich sprang kurzerhand über die Absperrbänder, um zum Restaurant zu gelangen – woraufhin mir sofort zwei Polizisten nachliefen und mich zurückbrachten. Völlig geschockt erklärte ich ihnen, dass ich dringend ins Restaurant müsse, um die Terrine einzusetzen.
Die Beamten erklärten mir dann, dass wegen einer unbeaufsichtigten Tasche ein Bombenalarm ausgelöst worden war und niemand das Gebiet betreten durfte. Das Viertel blieb noch zwei Stunden gesperrt. Erst danach konnten wir zurück ins Restaurant – doch die Terrine entsprach dann leider weder meinen eigenen Ansprüchen noch jenen des Chefs.
Dieses Missgeschick hat mich schnell gelehrt, besser zu planen und mögliche Fremdfaktoren immer mitzudenken.
Sende deinen Beitrag
bitte an redaktion@skv.org mit dem Betreff „Hoppalas am Herd“. Wir sind gespannt auf deine Geschichten.