Nachlese
Arbeitstreffen der europäischen Kochverbände in Berlin
Ein wichtiger Schritt zu engerer Zusammenarbeit
Die drei großen europäischen Zusammenschlüsse der Kochverbände, Koch G5, Nordic Chefs Association und Home Nations trafen sich in Berlin zu einem intensiven Arbeitstreffen.

v.l.n.r. SKV-Geschäftsführer Reiner Münnich, Koch G5-Präsident Daniel Schade, Kokkeforeningen Danmark-Präsident Thomas Riis, Icelandic Chefs Association-Präsident Thorir Erlingsson, Culinary Association of Wales-Präsident Arwyn Watkins, Culinary Association of Wales-Sekretärin Vicky Watkins, Vatel Luxemburg-Präsident Ben Schneider, Schweizer Kochverband - SKV-Präsident Thomas Nussbaumer und Worldchefs Continental Director und Präsident des VKÖ Mike Pans – FOTO: Koch G5
Ein zentrales Thema war der Worldchefs Congress 2026, der vom 6. bis 19. Mai 2026 in Newport (Wales) stattfinden wird. Arwyn Watkins, Präsident der Culinary Association of Wales, informierte die Teilnehmenden über den aktuellen Stand der Vorbereitungen.
Die Agenda der Sitzung umfasste eine breite Palette an Zukunftsthemen. Besonders im Fokus stand die Frage, wie europäische Kochverbände noch stärker voneinander lernen und den Austausch in den Bereichen Wettbewerbe und Weiterbildung verbessern können.
Dabei wurde ein neuen Konzeptes gegen den Fachkräftemangel vorgestellt: Ben Weber (Vatel Luxemburg) präsentierte gemeinsam mit Christian Thoma die Idee einer europäischen Austauschplattform für junge Berufsleute. Diese soll geprüfte Betriebe vernetzen und durch nationale Verbände qualitätsgesichert werden. Thomas Riis (Kokkeforeningen Danmark) verwies auf erfolgreiche Förderprogramme aus Dänemark als mögliches Vorbild.
Auch aus Südtiroler Sicht wurden wichtige Impulse gesetzt. Mike Pansi, Worldchefs Continental Director und Präsident des VKÖ, erläuterte die geplante neue europäische Struktur von Worldchefs. Die Einteilung in Nord-, Mittel- und Südeuropa wurde von allen Delegierten als sinnvoll erachtet.
SKV-Geschäftsführer Reiner Münnich unterstrich in diesem Kontext die klare Präferenz Südtirols für eine Zuordnung zu Central Europe, begründet durch Sprache, Mentalität, Bildungssystem und kulturelle Nähe.
Zum Abschluss wurden konkrete Perspektiven für das kommende Jahr diskutiert. Ziel ist es, gemeinsame Projekte zu entwickeln, die junge Köchinnen und Köche fördern und den europäischen Wissensaustausch stärken. Das Treffen zeigte deutlich, dass die Kulinarik ein verbindendes Element in Europa ist und die Verbände partnerschaftlich an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten.
red / rm
Die Agenda der Sitzung umfasste eine breite Palette an Zukunftsthemen. Besonders im Fokus stand die Frage, wie europäische Kochverbände noch stärker voneinander lernen und den Austausch in den Bereichen Wettbewerbe und Weiterbildung verbessern können.
Dabei wurde ein neuen Konzeptes gegen den Fachkräftemangel vorgestellt: Ben Weber (Vatel Luxemburg) präsentierte gemeinsam mit Christian Thoma die Idee einer europäischen Austauschplattform für junge Berufsleute. Diese soll geprüfte Betriebe vernetzen und durch nationale Verbände qualitätsgesichert werden. Thomas Riis (Kokkeforeningen Danmark) verwies auf erfolgreiche Förderprogramme aus Dänemark als mögliches Vorbild.
Auch aus Südtiroler Sicht wurden wichtige Impulse gesetzt. Mike Pansi, Worldchefs Continental Director und Präsident des VKÖ, erläuterte die geplante neue europäische Struktur von Worldchefs. Die Einteilung in Nord-, Mittel- und Südeuropa wurde von allen Delegierten als sinnvoll erachtet.
SKV-Geschäftsführer Reiner Münnich unterstrich in diesem Kontext die klare Präferenz Südtirols für eine Zuordnung zu Central Europe, begründet durch Sprache, Mentalität, Bildungssystem und kulturelle Nähe.
Zum Abschluss wurden konkrete Perspektiven für das kommende Jahr diskutiert. Ziel ist es, gemeinsame Projekte zu entwickeln, die junge Köchinnen und Köche fördern und den europäischen Wissensaustausch stärken. Das Treffen zeigte deutlich, dass die Kulinarik ein verbindendes Element in Europa ist und die Verbände partnerschaftlich an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten.
red / rm

