Aktuell
Food-Trends 2026
Gesundheit trifft Genuss – Swangy, Textur und globale Aromen
Wie Köchinnem und Köche die Balance zwischen Wohlfühl-Essen, Funktionalität und kreativen Geschmackserlebnissen nutzen, um unvergessliche Menüs zu kreieren.

Im Jahr 2026 werden Food-Trends geprägt durch das Gleichgewicht der Verbraucherwünsche: Gesundheit und Wellness, Wohlfühl-Essen und Genuss sowie Nachhaltigkeit und ethisches Handeln. Gleichzeitig suchen Gäste nach neuen Geschmackserlebnissen, interessanten Texturen und global inspirierten Aromen.
Für Köche bietet sich die Chance, klassische Gerichte neu zu interpretieren, ungewöhnliche Aromen zu kombinieren und kreative Texturen einzusetzen, ohne die gesundheitlichen und nachhaltigen Erwartungen der Gäste aus den Augen zu verlieren.
Für Köche bietet sich die Chance, klassische Gerichte neu zu interpretieren, ungewöhnliche Aromen zu kombinieren und kreative Texturen einzusetzen, ohne die gesundheitlichen und nachhaltigen Erwartungen der Gäste aus den Augen zu verlieren.
1. Geschmack & Innovation: Swangy, Swavory & Texturen
Swangy & Swavory
Swangy: süß + scharf + säuerlich (z. B. Chili-Limette, Tamarinde mit Chili, Zitrus + Schärfe)
Swavory: süß + scharf + herzhaft/umami (z. B. Mango + Gochujang, Honig + Chipotle)
Diese Kombinationen sorgen für Tiefe, Überraschung und Genuss und machen Gerichte sowohl innovativ als auch angenehm.Texturen als Erlebnis
Kontraste sind entscheidend: knusprig trifft auf cremig, weich trifft auf knackig – multisensorische Erlebnisse werden geschaffen.
Beispiele: Dessert mit knuspriger Basis + luftiger Mousse + weichem Kern, Vorspeisen mit brechenden Texturen, Snacks mit natürlichen Bindemitteln oder Hydrocolloiden.
Tipp für Köche: Kombiniere Swangy- oder Swavory-Aromen bewusst mit Texturkontrasten, um jedes Gericht zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.2. Gesundheit & Wellness
Funktionale Inhaltsstoffe
Adaptogene (Ashwagandha, Reishi-Pilz), Nootropika und Probiotika werden zunehmend integriert, um Stress zu reduzieren, Energie zu liefern und die Gehirngesundheit zu fördern.
Protein & Ballaststoffe
Protein bleibt zentral für Sättigung und Muskelunterstützung.
Ballaststoffe gewinnen an Bedeutung für Darmgesundheit und Wohlbefinden; Präbiotika wie Zichorie und Konjak lassen sich in Gerichte integrieren.
Authentisch pflanzlich & achtsame Süßungsmittel
Fokus auf natürliche pflanzliche Proteine (Erbsen, Linsen, Fonio, Teff)
Subtile Süßung mit Honig, Ahornsirup oder Früchten statt raffiniertem Zucker oder künstlichen Alternativen
Tipp: Funktionale Zutaten können subtil in Dressings, Saucen oder Beilagen eingesetzt werden, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.3. Globale Aromen & Wohlfühl-Essen
Maximalistische und globale Aromen: Gäste wünschen sich intensive, multisensorische Profile, überraschende Mashups und komplexe Schärfe (Chili-Crunch, scharfer Honig, schwarze Limette).
Globale Inspiration: Küchen aus Malaysia, Brasilien, Kolumbien, Peru, neue Welle Japanisch und Nahost (Za’atar, Sumach, Labneh) gewinnen an Popularität.
Wohlfühl-Essen: Klassiker wie Gourmet-Smashed-Burger oder gehobene Instant-Ramen werden mit Premium-Zutaten und globalen Akzenten neu interpretiert.
4. Nachhaltigkeit & Ethik
Nachhaltigkeit als Standard: Fokus auf regenerative Landwirtschaft, lokale Beschaffung und Zero-Waste-Konzepte (Upcycling von Lebensmittelresten).
Ethische Beschaffung: Verbraucher achten auf faire Löhne und transparente Lieferketten; Initiativen wie das Internationale Jahr der Bäuerin 2026 stehen hier im Fokus.
5. Technologie & Personalisierung
KI und Automatisierung: Steigern Effizienz, Rückverfolgbarkeit und Konsistenz in Küche und Lieferkette.
Personalisierung: Gäste wünschen individualisierte Optionen, z. B. Build-your-own-Bowls, Wraps oder Menüs mit variablen Portionsgrößen.
pj
